11.05.2011
Ds. VI-1323
Antrag der Linksfraktion
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, zu untersuchen oder untersuchen zu lassen, an welchen Knotenpunkten durch eine Verbreiterung des für den Radverkehr reservierten Bereiches an Kreuzungen mit Lichtzeichenanlagen auf Straßenbreite (unter räumlicher Rückverlegung der Aufstelllinie für den motorisierten Verkehr) eine Verbesserung der Sicherheitssituation des Verkehrs zu erreichen ist.
Dem zunehmenden Fahrradverkehr besonders in der Innenstadt wird die Gestaltung der Straßen und Kreuzungen nicht mehr gerecht. Auch um die Gefährdung der Fahrradfahrer durch Rechtsabbieger zu verringern und das gefahrlose Einordnen der Fahrradfahrer auf den Linksabbiegerspuren zu erleichtern, sollten Alternativen zur Kreuzungsgestaltung geprüft werden. Die Verkehrssonderkontrollen des Radverkehrs haben auch ergeben, dass die Missachtung des Rotlichtes der Lichtzeichenanlagen ein erhebliches Problem darstellt. Es sollte geklärt werden, ob eine grundsätzliche Neugestaltung des Kreuzungsbereiches mit Lichtzeichenanlagen durch die Verbreiterung des für den Radverkehr reservierten Bereichs eine Maßnahme sein kann, die alle Verkehrsteilnehmer angemessen berücksichtigt.